Die Mariengrotte in Augsfeld ist besonders ruhiger und versteckter Hoffnungsort in der Ortsmitte von Großaugsfeld im Pfarrgarten nahe der Kirche. Zu erreichen ist dieser am besten über die Pfarrer-Kraiß-Straße. Man tritt durch die Holztüre, die in den Pfarrhof führt. Von dort kann man die Bruchsteinmauer mit der Marienfigur am Ende der Wiese schon erkennen.
Holzbänke laden ein, die Ruhe dort zu genießen und einen Moment dort zu verweilen oder ein Gebet an Maria zu richten.
Die kleine Marienstatue hinter Glas ist der Grund für die Errichtung dieses Hoffnungsortes. 1922 ist diese von Kriegsheimkehrern aus dem Ersten Weltkrieg aus Dankbarkeit gestiftet worden. Viele Jahre stand sie dann in einer Grotte des ehemaligen Augsfelder Kindergarten. Als dieser der neuen Straße weichen musste, landete die Figur auf einem Schutthaufen.
Glücklicherweise entdeckte sie eine Dorfbewohnerin. So konnte die Madonna restauriert werden und 2012 wurde ihr zu Ehren die Mariengrotte gebaut.
Nun dient sie außerdem als Kulisse für Mai- und Fatimaandachten.

